Was ist Reinkarnations-Therapie?Die Reinkarnations-Therapie
ist eine noch junge psychotherapeutische Methode, die als Ergänzung und Erweiterung der
klassischen Psychotherapie angesehen werden kann.
Die Literatur hierüber ist noch gering,
aber es gibt eine Reihe von Pionieren in Medizin und Psychologie, die den hohen therapeutischen
und heilenden Wert der Reinkarnations-Therapie erkannt haben und sie deshalb, je nach
der Sypmtomatik der Patienten erfolgversprechend anwenden
(M. Netherton, Th. Dethlefsen, B. R. Ebertin u.a.).
In seinem Buch "Das karmische Gedächtnis - Reinkarnation
und neues Bewußtsein" (Ebertin-Institut Publikationen,
4. Auflage 2002) schreibt der Klinische Psychologe und Psychotherapeut
Dr. Baldur R. Ebertin:
"Im allgemeinen erinnern wir uns
nicht an frühere Inkarnationen, sei es, weil wir gar nicht darum wissen oder nur innerhalb
bestimmter Vorstellungsmuster denken, sei es im Sinne naturwissenschaftlicher Beweisbarkeit
oder dogmatisch engen Kirchen- Christentums.
Meine Erfahrungen mit besonders schwierigen
Patienten und deren oft seltsamen, schwer nachvollziehbaren Symptomen haben mir gezeigt, daß
es so etwas wie ein Reinkarnations-Bewußtsein geben muß. Es kann in
Gesprächen, einer bestimmten Wahl von Worten und Redewendungen, in Beschreibungen von
körperlichen und seelischen Beschwerden, in Angstzuständen und unkontrollierbaren
Reaktionen, in Mienenspiel, Gesten und Verhalten wie auch in Sympathien und Antipathien
gegenüber Gegenständen, Räumen, Gebäuden, Personen, Ländern und
auch Sprachen auftauchen ...
Wir können aus der reinkarnationstherapeutischen
Erfahrung heraus davon ausgehen, daß es lebens-, leistungs-, kontaktbehinderte,
krankheitsfördernde Symptome gibt, die sich aus der Lebens- und Krankengeschichte
nicht oder nicht genügend erklären lassen, auch nicht mit den sehr früheren
Erlebnissen vor, während und nach der Geburt ...
Das Nacherleben von Ängsten,
Nöten, Krisenzeiten, schweren Belastungen, Versagungen, Verletzungen, Unfällen,
Krankheiten, gegebenenfalls gewaltsamem Tod ermöglicht das Verarbeiten und Bewältigen
aus früheren Zeiten und führt zu einer sichtlichen Befreiung und Erlösung.
Gerade die zahlreichen psychosomatischen Beschwerden, noch dazu, wenn es hierfür keinen
klinischen Befund gibt, haben sehr oft mit Traumata aus früheren Existenzen zu tun.
Das Wissen um frühere Erdenleben und die daraus gewonnenen Erfahrungen bewirken in
der Mehrzahl der Fälle ein höheres Maß an Einsicht und Verantwortung,
an Nachdenken und Rücksicht, kurz ein ethisch ausgerichtetes Verhalten. Es gibt jedoch auch
Menschen, die trotz der Chance und Gnade, einen Blick zurückwerfen zu dürfen, nicht
bereit sind, ihrer neuen Erkenntnis entsprechend ihr gegenwärtiges Leben und Handeln zu
überdenken und gegebenenfalls auch zu ändern ..."
Weitere Informationen in Ebertin, B. R., "Wenn die Seele
den Körper nicht gesunden läßt" Ebertin-Institut
Publikationen, 5. Auflage 2002).