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„Die Menschen leben
nicht davon, daß sie für sich selbst sorgen; sie leben von der
Liebe, die in dem Menschen ist. In wem Liebe ist, in dem ist Gott.
Gott ist in ihm, weil er die Liebe ist.“ Tolstoj
Wenn wir einen anderen
Menschen als so sympathisch erleben, daß wir unser Leben mit ihm
teilen, mit ihm „auf ewig“ zusammenbleiben wollen, dann sprechen
wir von unverbrüchlicher Freundschaft, Partnerschaft, Ehe, Familie
und von einem Band der Liebe.
Aber wissen wir eigentlich
voll und ganz, „hundertprozentig“, wem wir unser Vertrauen geschenkt,
in wen wir uns verliebt haben? Wohl kaum, wir erkennen meistens
nur Teile der ganzen Persönlichkeit, egal ob wir selbst es sind
oder der Mensch, dem wir uns nahe fühlen. Weil das so ist, erleben
wir in der zwischenmenschlichen Gemeinschaft einerseits Freude,
Hoffnung, Zuversicht, Verständnis, Liebe, hegen wir bestimmte
Sehnsüchte und Erwartungen, aber andererseits erfahren wir auch
immer wieder Überraschungen, Unverständnis für bestimmte Situationen,
Ärger, Aggression, Verzweiflung, Verzicht, Leid, Resignation,
Trennung.
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Jeder von uns trägt
seine bisherige Lebensgeschichte in sich, seine positiven und
negativen Erfahrungen, seine freudigen und traurigen Erlebnisse.
Hinzu kommen die familiären Beziehungen, das Auskommen mit dem
Vater und der Mutter wie auch sonsti-gen Beziehungspersonen seit
Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter.
Diese verschiedenartigen
Prägungen können da und dort zunächst unverständliche Reaktionen
bei unseren Mitmenschen auslösen, sei es als Reaktion auf ein
bestimmtes Wort - bei dem man sich nichts Böses gedacht hat -,
sei es irgendeine unerwartete Verhaltensweise, ein abgelehntes
Geschenk.
Der Ihnen nachfolgend
angebotene Partnerschafts-Test kann dazu beitragen, sich selbst
besser zu verstehen und damit auch für die Bedürfnisse, Wünsche,
Verhaltensweisen anderer und vor allem nahestehender Menschen
offener zu werden.
Ohne Meinungsverschiedenheiten,
Konflikte und auch Ärgernisse wird es in einer sonst gut funktionierenden
Partnerschaft kaum abgehen.
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Wir Menschen sind zu
verschieden voneinander, zu differenziert, zu individuell angelegt,
als daß ständig „Friede, Freude, Eierkuchen“ herrschen könnten.
Aber zwischenmenschliche
Schwierigkeiten können mit beiderseitigem Willen gelöst oder zumindest
abgeschwächt werden. Damit dies funktionieren kann, sollte am
Anfang immer der Wunsch nach besserer Selbsterkenntnis stehen.
Aufbauen darauf kann ein besseres Verständnis für andere Menschen,
vor allem für die uns besonders wertvollen Menschen.
Also, wenn Sie wollen,
fangen Sie an und befassen sich mit dem Partnerschafts-Test. Wenn
Sie die Auswertung im Umfang von ca. 12 - 14 Seiten gelesen haben,
kann es sein, daß sie damit schon gut zurechtkommen, es ist aber
auch möglich, daß Sie darüber hinaus das fachliche und beratende
Gespräch wünschen. Psychologische Gespräche sind nicht darauf
ausgerichtet, Kritik und Tadel oder sogar Schuldgefühle entstehen
zu lassen; sie wollen vielmehr dazu beitragen, daß im Verlauf
von einem oder mehreren Gesprächen bessere Möglichkeiten für eine
Partnerschaft gefunden werden können.
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